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2. SaarWaller Siluro Enduro |
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2. SaarWaller Siluro Enduro
| Zum ersten Mal nahmen wir an diesem Cup teil und können nur positives über unsere Saarwaller-Freunde, sowie die anderen Teilnehmer und überhaupt die ganze Organsation des Events berichten! Davon abgesehen, dass die Waller nicht mit gespielt haben, kann man die Veranstaltung als ein gelungenes Ereignis abhaken und wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein. |
Aber der Reihe nach. Vom 20. bis zum 22. August 2010 fand der 2. SaarWaller Siluro Enduro am Etang de Hirbach in Frankreich statt. Nach knapp vier stündiger Fahrt kamen wir Freitag morgens an dem über 60ha großen Weiher an, wo auch gleichzeitig das Basislager aufgebaut war. Nach netten Empfang hielt Patrick Gölzer vom SaarWaller Team seine Rede und es begann die Platzverlosung. Jetzt konnte es also losgehen.
Meine Freundin, welche zur Unterstützung |
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und Motivation an unserer Seite stand, Frank und ich machten uns auf dem Weg zu unserem zu gelosten Platz. Beim Aufbauen des Lagers machte uns die Sonne jetzt schon schwer zu schaffen, denn sie brannte unaufhaltsam vom wolkenlosen Himmel herab und verpasste uns einen kräftigen Sonnenbrand am ganzen Oberkörper, welcher über die gesamte Zeit noch schlimmer werden sollte, denn es wurde immer heißer und die 30 Grad Marke war schon lange durchbrochen!
Mit mächtiger Motivation machten wir das Boot startklar und fuhren mit dem Echolot über die Wasserfläche um nach Unebenheiten, Löchern oder anderen Spots zu suchen. Aber Fehlanzeige, unsere Stelle, eine Bucht, glich einer Badewanne, welche maximal 2,60m Tiefe aufwies. Nun setzten wir ebend die Bojen, da wo wir uns am meisten Erfolg versprachen und in unterschiedlichen Abständen um möglichst viel Wasser beangeln zu können. Als Köder dienten Karauschen, welche vorher organisiert wurden und man vor Ort erwerben konnte. An einer Rute bot Frank ein Tauwurmbüdel an welches aber schnell von dem großen Weißfischbestand vernichtet wurde.
Nach dem anstrengenden Tag, hauten wir uns auch schnell auf die Liegen, schliefen blitzschnell tief und fest ein und wachten zu unserem bedauern erst Samstag morgens auf. Also die ganze Nacht kein Biss.
An jedem Angeplatz war übrigens ein Steg und zu unserem entsetzen kam ausgerechnet bei uns der Stegbesitzer, welchen er an diesem Samstag renovieren wollte. Aber dadurch boten sich auch neue Möglichkeiten für uns, denn Patrick teilte uns einen neuen Platz zu und wir kamen aus der flachen, kleinen Bucht raus.
Während des Gesprächs mit Patrick erfuhren wir auch die Ausbeute von allen Teams der ersten Nacht. Und wir waren überrascht, denn uns blieben noch alle Möglichkeiten, weil bisher nur 3 Waller gefangen wurden, wobei der größte 89cm maß.
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Mit übermäßiger neuen Motivation, packten wir alles zusammen und schlugen an unserem neuen Platz, wieder eine Bucht, aber diesmal viel größer, unser Lager erneut auf. Um keine Zeit zu verlieren ruderten wir direkt mit dem Echolot durch die neue Bucht um diesmal endlich irgendwas zu finden, was die Waler magisch anzieht, aber auch diesmal war weit und breit nichts zu finden und mit einer maximalen Tiefe von 2,70m wieder nicht besonders tief.
Ok, da mussten wir jetzt durch und nach knapp einer halben Stunde bekam ich mittags einen Biss, schnell rannte ich zur Rute setzte den Anhieb und merkte nur leichten Wiederstand. Aber egal, der Größte Waller maß ja bisher nur 89cm. Nach kurzem Drill war das Entsetzen dann groß! Ein Hecht hatte sich an der Karausche vergriffen. Aber wenigstens schon mal Fischkontakt.
Abends wo wir uns einen Biss ausmalten, besuchten uns Badegäste die verbotener Weise eins ums andere Mal von den Stegen in der Nähe unserer Bojen in Wasser sprangen.
Es tat sich nichts mehr und die folgende Nacht |
blieb unsere letzte Hoffnung, welche aber zerschlagen wurde, als wir morgens gut ausgeschlafen aufwachten. Die Angelzeit war nun um 10 Uhr morgens rum und wir packten zusammen, beluden das Auto und begaben uns wieder zum Treffpunkt, wo wir dann erfuhren, dass in der zweiten Nacht nur ein einziger Waller gefangen wurde, welcher mit einer Länge von 1,24m immerhin noch der Größte war.
Insgesamt wurden also nur vier Waller von allen Teams gefangen, wovon zwei Fische von einem Team überlistet wurden. Somit wurden nur drei der fünf Pokalplätze belegt.
Jetzt stärkten wir uns noch mit einem Bratwürstchen und warteten auf die restlichen Teams. Als alle vor Ort waren bekam Patrick Gölzer wieder das Wort, wo wir dann noch von einigen lustigen Zwischenfällen erfuhren. Unter anderem war jemand recht sauer, weil nachts ein anderer Teilnehmer sich mit ihm ein Spaß erlaubte. Und zwar fuhr er im Schutz der Dunkelheit mit dem Belly Boot zu seiner Boje und zog kräftig an der Schnur. Vom Ufer war dann nur noch zu hören. Biss! Der hängt! ...Arschloch! Aber Spaß muss ja auch mal sein. Dafür hat er den Pokal für den eigentlichen 4. Platz bekommen für den besten Belly Boot Drill. Der 5. Platz bekam ein Team für den besten Guarde de Peche Drill. Und zwar, hatte das Team einen Platz in der Nähe des Strandbereiches gezogen wo sich bei diesem heißen Wetter einige Badegäste aufhielten, obwohl der See gesperrt wurde für dieses Wochenende. Ungestört schwammen einige durch die Bojenschnüre und durch die Ruten. Auf die Bitte das Wasser zu verlassen, da es verboten ist wegen der Veranstaltung, reagierten einige Schwimmer nicht und ließen sich nicht beirren weiter zu machen und so musste die Guarde de Peche gerufen werden um dort für Recht und Ordnung zu sorgen. Zu allem Pech des Angel-Teams dort kam hinzu, dass die Kontrolleure mit dem Motorboot durch eine Boje fuhren, dann aber nicht weiterkamen, weil sie Richtung Ufer gedrillt wurden. Über die Kraft des Wallergerätes waren sie dann aber recht erstaunt!
Anschließend wurde das Event mit einem gemeisamen Abschlussessen beendet. |
Wir bedanken uns recht herzlich über den netten Empfang des Saawaller Teams und über die gut organisierte Veranstaltung! Im nächsten Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei und dann wird's hoffentlich auch mit den Fischen besser klappen!
PETRI HEIL
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Bericht von Ruwen Koring
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