Catfish-Hunters Teamtour - Ostseeangeln auf Fehmarn

Die Teamtour 2016 ging für die Catfish-Hunters zum Ostseeangeln auf Fehmarn!

Ein ganzes Team zeitlich „unter einen Hut“ zu bekommen, so dass alle für vier Tage einen gemeinsamen Angeltrip unternehmen können, ist nicht immer ganz einfach.
Wir fingen allerdings schon recht frühzeitig mit der Tour-Planung an, so dass jeder entsprechend Vorlaufzeit besaß, um an der Tour teilnehmen zu können. So schafften wir es tatsächlich, vom 5. Mai bis zum 8. Mai 2016 mit dem gesamten Team (Frauen ausgenommen) auf die Sonneninsel Fehmarn zu fahren. Das Angeln sollte natürlich nicht zu kurz kommen, aber hauptsächlich ging es uns um den Team-Zusammenhalt und den Spaß. Unser Team zeichnet sich dadurch aus, dass jeder für jeden da ist, jeder dem anderen hilft und der Fun-Faktor trotzdem nicht zu kurz kommt. Wir sind zwar nicht nur Wallerangler in unserem Team und trotzdem ergänzen wir uns in jeglicher Hinsicht nahezu perfekt!

Der Startschuss für das Ostseeangeln auf Fehmarn fiel endlich!

Ruwen, Sigurd, Patrick und Ralf machten sich bereits am Mittwochmorgen, den 04.05.2016 samt Trailer mit Wallerboot auf den Weg. Das Boot sollte nämlich bereits am Abend noch in die Ostsee gekrant werden, so dass es bereits am Donnerstag in der Frühe auf die Ostsee gehen konnte. Trotz einer langen Anreise konnten es Ruwen, Siggi und Patrick allerdings nicht lassen, schon am Mittwochabend für ein paar Stündchen an einen heißen Spot zu fahren.
Schnell waren die Pilkruten gepackt, die Pilk- sowie Naturködermontagen einsatzbereit und schon hieß es „Leinen los“! Die Drei erwartete ein Ententeich mit traumhafter Kulisse und ein Beißverhalten vom Feinsten. In nur drei Stunden konnten sie sage und schreibe knapp 70 Dorsche überlisten, wobei zwar hauptsächlich die Kinderstube beißen wollte, aber immer wieder gute Dorsche dabei waren. Durch das Antesten waren allerdings die Pläne und Spots für die folgenden Tage schnell ausgemacht. Die Zeit verflog durch die enorme Bissquote wie im Schlaf und ehe sich die Drei umsehen konnten, brach die Dunkelheit ein. Soweit kein Problem, schließlich ist Ruwens Wallerboot bestens ausgestattet und mit einem starken Motor versehen. Also hieß es Ruten rein, Anker hoch und ab in Richtung Hafen. Doch nach kurzem Weg kam der Schock – Ausfall des Scheinwerfers! Was nun? Glücklicherweise konnten sie auf dem Hinweg zum Spot erkennen, dass im Nahbereich zum Ufer etliche Netze und Bojen aufgestellt waren. Diese galt es nun frühzeitig zu erkennen und zu umfahren, was alles andere als einfach war. Patrick schnappe sich seine Kopflampe und nahm auf dem Deck platz. Ruwen steuerte im Schneckentempo das Boot und so schafften es die Drei nach einer gefühlten Ewigkeit unbeschadet in den sicheren Hafen.
Nachdem das Boot angelegt und gesichert war, ging es ins Ferienhaus, das für neun Personen recht groß ausfiel und sich in Hafennähe befand. Dadurch konnten wir alle gemeinsam die vier Tage zusammen verbringen und uns immer wieder am Abend zusammensetzen. In der Ferienwohnung angekommen, wartete Ralf bereits auf die Drei. Zudem war Dieter dazu gestoßen, der von einigen aus unserem Team ein langjähriger Freund und zudem ein sehr erfahrener Meeresangler ist. So konnten wir zusätzlich von ihm noch den einen oder anderen Tipp nutzen.

Ostseeangeln auf Fehmarn - Spinnfischen, Pilken und Driftfischen auf Plattfisch

Gordon und ich machten uns Mittwochabend auf den Weg nach Fehmarn. Als die Uhr 00.00 anzeigte, suchten wir uns erst einmal einen Rastplatz, um auf Gordons Geburtstag anzustoßen. Gegen ca. 01.30 Uhr trafen wir schließlich auf Fehmarn ein und wurden von den Jungs empfangen. An schlafen war allerdings noch lange nicht zu denken, denn wir hatten als Proviant ein paar leckere Muffins sowie das eine oder andere Geburtstagbierchen dabei.
Das Zwitschern der Vögel signalisierte uns im Morgengrauen, dass es Zeit war, etwas Schlaf nachzuholen. Doch an ausschlafen war nicht zu denken und nach knapp drei Stunden klingelte bereits wieder der Wecker. Fast zeitgleich trafen Andre und Volker bei uns ein, so dass wir fast komplett waren und direkt den Ablauf des Donnerstags planten. Ruwen, Volker, Gordon, Siggi und ich fuhren mit dem Boot auf die Ostsee, um den Dorschen mit der Pilkrute auf die Schuppen zu rücken. Patrick, Ralf und Dieter entschlossenen sich hingegen, die Spinnruten startklar zu machen und ihr Glück auf Meerforelle beim Watangeln zu versuchen.
Leider zeigten sich die Mefos an diesem Tage eher von der fressfaulen Seite, während wir vom Boot ein paar schöne Dorsche verhaften konnten.
Gegen Nachmittag ging es zurück in den Hafen und anschließend in die Ferienwohnung, wo wir zuerst den Fang versorgten und den restlichen Tagesablauf besprachen. Nach einem Kaffee und einer kleinen Stärkung ging es dann nochmals zurück in den Hafen und dem Wallerboot auf die Ostsee. Ruwen, Gordon, Volker und ich bewaffneten uns mit Naturködern und betrieben Driftfischen auf Plattfisch. Es dauerte nicht lange, bis wir die richtigen Stellen ausfindig machten und sich die ersten Platten im Boot wiederfanden. Nach einem anstrengenden Tag erreichten wir gegen 22.00 Uhr die Ferienwohnung, wo mittlerweile nicht nur Ralf, Patrick und Dieter warteten, sondern auch Jens zwischenzeitlich eintraf, so dass wir endlich komplett waren. Bedingt durch die lange Anreise und den wenigen Schlaf, besprachen wir nur noch den Plan für den nächsten Tag und fielen völlig erschöpft ins Bett.

Neuer Tag, neues Glück war das Motto für den Tag beim Ostseeangeln auf Fehmarn!

Ralf, Andre, Dieter, Jens und Patrick zog es erneut mit der Spinnrute ans Wasser, wobei heute neben Meerforellen auch die Hornhechte auf dem Programm standen. Die Hornis waren bereits zahlreich an den Stränden anzutreffen, was das Fischen auf Meerforellen zwar deutlich erschwert, der Drill sowie die Sprungkraft eines Hornhechtes einem allerdings eine wahre Freude bereitet. Leider verlor Patrick nach kurzem Drill eine schöne Forelle, was ihn allerdings nur weiter anstachelte.
Mit dem Boot fuhren wir heute nur zu viert raus und mussten uns auf eine leichte Brise gefasst machen, da der Ententeich von Mittwoch und Donnerstag Geschichte war. Das Mext Wallerboot ist allerdings seetauglich und wir brauchten uns bei Windstärke 3 bis 4 keine weiteren Gedanken machen. Zwar gleitet ein Flachbodenboot nicht durch die Wellen, aber dafür bereitete und der Wellengang einen besonderen Spaß und stärkte zusätzlich diverse Muskelpartien im Körper.
Wir fingen wieder einige schöne Dorsche, wobei zusätzlich einige tolle Tangdorsche dabei waren, die mit ihrer rotbraunen Färbung eine echte Augenweide sind. Zudem brachten die Driften auf Plattfisch wieder gute Ergebnisse, so dass wir wiederum ein gutes Fangergebnis erzielen konnten.
Am Nachmittag fanden wir uns wieder alle in der Ferienwohnung zwecks Abendplanung ein. Jens, Volker, Siggi, Gordon und Andre zog es noch an den Strand, wo sie beim Brandungsangeln ihr Glück versuchten und einige Plattfische und Aalmuttern überlisten konnten. Ruwen und ich zog es wiederum mit dem Boot hinaus, wobei wir ausschließlich und mit Erfolg auf Plattfische drifteten.
Als wir gegen 23.00 Uhr wieder in der Wohnung eintrafen, waren die Fünf noch am Strand. Ralf, Patrick und Dieter saßen bereits in entspannter Runde am Tisch und erzählen uns umgehend von ihren weit über hundert Hornhechten, die sie der Ostsee entlocken konnten. Kurz nach Mitternacht trafen unsere Brandungsangler ein und wir waren wieder vollzählig. Diesen Abend bzw. die Nacht gestalteten wir uns sehr gemütlich. Es wurde viel gelacht und gescherzt, bis es schließlich hell war, so dass es auch am Samstag mit kleinen Augen ans Wasser ging.

Ein fischreicher Samstag beim Ostseeangeln auf Fehmarn!

Ruwen und ich fuhren dieses Mal alleine mit dem Boot auf die Ostsee, während die anderen teilweise in der Ferienwohnung entspannten oder mit der Spinnrute am Strand ihr Glück versuchten. Unmengen an Hornis machten auch am Samstag das Fischen auf Meerforellen sehr schwer, so dass jeder eine Vielzahl der grünlichen und pfeilschnellen Fische verhaften konnte. Leider wurde erneut eine Meerforelle im Drill verloren, die den Drilling abschütteln konnte.
Vom Boot suchten wir heute die tieferen Stellen und Kanten auf, wobei der Wind sowie die Strömung es uns nicht wirklich einfach machten. Die Wellen wurden immer größer und der Wind frischte zum Abend bis auf Windstärke 7 mit Sturmböen auf. Glücklicherweise fanden wir hinter einer Landzunge etwas Schutz, so dass wir hier gemütlich auf Plattfisch angeln konnten. Wir waren heute noch erfolgreicher, als die Tage zuvor, denn durch den Wind wurde das Wasser aufgespült und dementsprechend viel Nahrung freigelegt. Das konnten wir uns zu Nutze machen.
Mit Einbruch der Dunkelheit mussten wir uns dann allerdings den Weg durch die stürmische See bahnen und dabei blieb es natürlich nicht aus, dass sich einige Wellen über die Bordwand schlugen und wir viel Wasser abbekamen. Zum Glück hatten wir unsere Quantum bzw. Black Cat Regenanzüge dabei, so dass wir weitestgehend trocken blieben. Die Dinger sind wirklich Gold wert und nur zu empfehlen.

Das Ostseeangeln auf Fehmarn neigte sich dem Ende entgegen!

Die gemeinsame Zeit beim Ostseeangeln auf Fehmarn verging leider wie im Flug. Den letzten Abend nutzten wir nochmals um die Teamtour Revue passieren und in gemütlicher Runde zu lassen. Sonntagmorgen kranten wir das Mext-Boot wieder auf den Trailer und Ruwen, Volker, Siggi, Ralf und Dieter machten sich schließlich auf den Weg Richtung Heimat.
Patrick, Jens, Andre, Gordon und ich starteten allerdings noch einen letzten Versuch am Strand und standen mit Wathosen, Spinnruten und Blinkern bewaffnet im Wasser. Zum Abschluss wollten wir noch ein paar Stündchen den Hornhechten nachstellen, was uns auch wieder gelang und fast jeder Wurf Fischkontakt brachte. Wir hatten allesamt richtig viel Spaß, aber leider ist doch jede Tour irgendwann zu Ende. Gegen 14 Uhr machten auch wir uns auf den, im Normalfall, ca. fünfstündigen Heimweg in Richtung Ruhrgebiet.
Bedingt durch das lange Wochenende waren wir allerdings nicht die Einzigen, die sonntags dem Heimweg antraten. Nach etlichen Staus und einer Vollsperrung auf der A1, erreichten wir dann am Abend wieder die Heimat.
Alles in allem können wir auf eine wunderbare Teamtour zurückblicken, bei der wir alle viel Spaß hatten, viel Blödsinn machten, aber als Team den Zusammenhalt noch mehr stärkten. Alle Situation haben wir gemeinsam gemeistert, so dass wir als Team noch mehr zusammengewachsen sind und freuen uns schon jetzt auf unsere nächste gemeinsame Tour.

Vielen Dank für die geile Tour Jungs!

fischige Grüße wünscht euch
Timo Waschitzki
(Wallerteam Catfish-Hunters & Black Cat Supporter)

 
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