Bei der Landung eines Welses muss auf einige grundlegende Sachen aufgepasst werden, so dass der Fisch nicht verletzt wird.
"Schlag" auf den Kopf
Bevor man den Wallergriff ansetzt, wird dem Waller erst auf den Kopf "geschlagen", dadurch wird er noch mal versuchen zu fliehen. Das ganze wird so oft wiederholt, bis der Wels aufgibt und keine Fluchtversuche mehr unternimmt. In der Regel sind so zwei bis drei Versuche notwendig. Dann kann man zum Wallergriff ansetzen.
Der Wallergriff
Man sollte bei diese Art der Landung immer einen Handschuh benutzen, da es sonst zu Verletzungen kommen könnte. Dafür gibt es extra Wallerhandschuhe.
Bei dem Griff selbst greift man mit dem Daumen in den Unterkiefer hinter die Zähne des Wallers und die restlichen Finger werden von unten gegen den Unterkiefer gedrückt. Es wird also mit dem Daumen gedrückt und mit den anderen Fingern gehoben.
Ist man am Ufer, wird der Waller auf die Abhakmatte und über diese dann an Land gezogen. Soll heißen, dass man den Fisch nicht meterweit über den Boden schleift. Am besten legt man den Wels noch im Wasser auf die Matte, welche dazu gedacht ist, dass man die Haut des Fisches nicht verletzt und sie nass bleibt. Zwei Sachen müssen hierbei beachtet werden, zum Ersten ist wichtig, dass die Abhakmatte vorher nass gemacht wurde und zum Zweiten muss darauf acht gegeben werden, dass die Brustflossen des Welses angelegt sind, damit sie nicht brechen.
Landet man den Wels vom Boot aus, wird er rückwärts über die Reeling gezogen, so dass er ins Boot reingleitet.
Man muss bedenken, dass der Wels ein Wasserlebewesen ist und man ihn deswegen nicht zu lange aus dem Wasser lassen sollte.
Zurücksetzen
Beim zurückgleiten lassen am Ufer oder über die Reeling, wird eine Hand auf die Flosse gelegt, damit sie nicht bricht.
Ist der Fisch richtig ausgepowert, bewegt man ihm im Wasser vor und zurück, so dass er mehr Sauerstoff aufnimmt. Sobald der Waller dann wieder agiler wird, kann man ihn loslassen, so dass er wegschwimmen kann.

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