Wallermontagen
Knochenmontage Bojenmontage Pelletmontage
Kranmontage Unterwasserposenmontage Stellfischmontage
Grundmontagen
Unterwasserposenmontage
Wo es überhaupt keine Möglichkeiten gibt eine Wallermontage mit dem Boot auszubringen oder wo großer Schiffsverkehr ist, dass es dort unmöglich ist Bojen zu setzen, dort kommt die U-Posenmontage zum Einsatz. Wichtig hierbei ist, dass die Unterwasserpose auf den Köderfisch abgestimmt wird. Es bringt nämlich nichts, wenn der Köderfisch zu schwer und die U-Pose zu leicht gewählt wurde, so dass der Köderfisch nicht auftreibt.

Anstelle des Bleis kann man auch ein Sea-Boom auf die Schnur ziehen und dort eine Abrißleine mit einem Stein befestigen. Dafür kann man einen x-beliebigen Stein nehmen von mindestens 2-3 kg und bindet diesen mit einer Schnur zu einer Art Paket. Man sollte darauf achten, dass die Schnur relativ schnell verrottet, da man sonst irgendwann etliche Steine mit der Schnur im Wasser hat und dies letztendlich zu großer Hängergefahr führt. Anschließend braucht man nur noch eine kurze Reißleine (Durchmesser 0,30mm-0,35mm) zwischen Stein und Sea-Boom knoten. Diese Montage muss man allerdings wieder mit dem Boot ausbringen. Der Vorteile hierbei sind, dass man erstens die Montage in relativ stark strömenden Gewässerabschnitten ablegen kann, ohne ein abtreiben der Montage zu befürchten. Zweitens hat die Reißleine einen Selbsthak Effekt, wenn der Biss kommt und drittens hat man im Drill direkten Kontakt zum Fisch und es ist kein Blei auf der Schnur, welches sich eventuell auf dem Grund festsetzen könnte.

nach oben
Pelletmontage
Mit der Pelletmontage kann man auf Waller und Karpfen fischen. Der Vorteil dieser Montage ist, dass man Pellets immer zur Verfügung hat und man nicht erst stundenlang feedern muss, um den Köder zu bekommen. Der Nachteil ist, das es sehr kostenintensiv ist, weil man zusätzlich zu den Hakenködern auch noch anfüttern muß.
Die Anzahl der Pellets, kann man selber variieren und man kann auch bis zu 15 Stück aufziehen, die man dann allerdings als Ring befestigt.

nach oben
Oberflächenmontagen
Knochenmontage
Mit dieser Montage kann man dicht unter der Oberfläche fischen. Der Knochen selber dient dazu, dass der Köderfisch nicht in die Hauptschnur schwimmen kann, so dass Verwicklungen vermieden werden. Wichtig hierbei ist, dass das Vorfach etwas kürzer ist als der Knochen.

nach oben
Kranmontage
Bei der Kranmontage zieht man die Schnur so weit stramm, bis der Köderfisch zur Oberfläche angehoben wurde. Dadurch macht der Köderfisch durch das plätschern auf dem Wasser auf sich aufmerksam.

nach oben
Stellfischmontagen
Bojenmontage
Bei der Bojenmontage wird die Hauptschnur so weit stramm gezogen, bis die Hauptschnur komplett aus dem Wasser ist. Dadurch wird verhindert, dass Treibgut in die Schnur gelangt und ein Biss wird an der Rute sofort angezeigt, wobei der Wels sich gleichzeitig auch noch selbst hakt. Um die Rute richtig zu positionieren, stellt man sie am Besten in ein Tri Pod.
Als Boje selbst kommen viele Gegenstände in Frage, da man eigentlich alle Gegenstände nehmen kann, die schwimmen (z.B. leere 1,5 Liter Plastikflaschen, Wasserkanister, große Styroporkörper, ...). Als Gewicht nimmt man in aller Regel einen Stein. Sehr wichtig ist, dass man als Ankerseil verottbare Schnüre nimmt (z.B. Sisal, Hanf, Wurstkordel, ...), da man nicht jeden Ankerstein und Seil wieder aus dem Wasser bekommt.
Als nächstes befestigt man eine Vorboje an der Boje, wobei der Abstand von Boje zu Vorboje größer sein muss, als die eingestellte Tiefe der Pose, da sonst der Köderfisch in das Ankerseil schwimmen kann. An der Vorboje befestigt man später die Abreißleine, das hat den Vorteil, dass man nur eine sehr kurze Abreißleine benötigt (ca. 10cm lang). Besonders bei starker Strömung oder im Dunkeln ist dies eine enorme Hilfe, da es einfach reibungsloser abläuft, als wenn man eine vier oder fünf Meter lange Reißleine zwischen Boje und Pose knoten muss.
Anstatt der Reißleine kann man auch einen Bojen-Clip nehmen. Dieser ist direkt vor der Vorboje und man braucht diesen nur in die Hauptschnur über der Pose einzuclippen. Beim Biß löst sich dieser dann von der Hauptschnur.

nach oben
Stellfischmontage
Die Stellfischmontage ähnelt der Bojenmontage, nur das die Boje und die Vorboje entfallen. Die Reißleine wird an einen Ast, Strauch oder Baum, am gegenüberliegendem Ufer befestigt.
Wie bei der Bojenmontage wird die Hauptschnur so weit stramm gezogen, bis die Hauptschnur komplett aus dem Wasser ist, weil dadurch verhindert wird, dass Treibgut in die Schnur gelangen kann. Weiterhin wird der Biss direkt an der Rute angezeigt, wobei der Wels sich gleichzeitig auch noch selbst hakt. Auch hierbei positioniert man die Rute am Besten in einem Tri Pod. Die Vorteile dabei sind, dass man erstens die Ruten steil abstellen kann und somit ohne Probleme die Schnur komplett aus dem Wasser bekommt, zweitens steht das Tri Pod sehr stabil, so dass es bei einem Biss nicht umgerissen werden kann.

nach oben